Donald Trump - Alle News zum ehemaligen US-Präsidenten | FR.de (2023)

Donald Trump war von 2017 bis 2021 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit gerade einmal 25 Jahren übernahm er das Familienunternehmen und wurde mit den Immobiliengeschäften zum Millionär.

NameDonald John Trump
Geboren14. Juni 1946 in Queens, New York, USA
Größe1,90 Meter
Vermögenrund drei Milliarden US-Dollar
EhepartnerinMelania Trump (verh. 2005), Marla Maples (verh. 1993–1999), Ivana Trump (verh. 1977–1992)
KinderIvanka Trump, Donald Trump Jr., Tiffany Trump, Barron Trump, Eric Trump

Donald Trump: Kindheit und Familie

Donald John Trump wurde am 14. Juni 1946 in Queens in New York geboren. Er ist das vierte von fünf Kindern eines erfolgreichen Immobilienunternehmers und einer schottischen Fischertochter. Trumps Großeltern väterlicherseits waren aus Kallstadt in der Pfalz nach Amerika eingewandert. Der Vater Fred C. Trump machte sich einen Namen durch den Bau von Wohnhäusern in den New Yorker Stadtteilen Brooklyn und Queens und schaffte so den Aufstieg zum Multimillionär.

Trotzdem herrschten in der Familie Trump strenge Regeln und die Forderung nach strikter Disziplin. Fred Trump verlangte von seinen Kindern Gehorsamkeit und Loyalität und vermittelte ihnen ein Gefühl der Überlegenheit. Im Alter von 13 Jahren wurde Donald Trump von seinen Eltern in der New York Military Academy angemeldet, welche ähnlich streng organisiert war wie das Elternhaus. Trotz seiner militärisch strukturierten Schulausbildung entzog sich Trump aus medizinischen Gründen einem Einsatz im Vietnam-Krieg. Der Grund sollen schmerzhafte Fersensporne gewesen sein.

Donald Trumps Ausbildung

Im Jahr 1964 begann Trump mit seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fordham University in New York. Danach schrieb er sich an der Wharton School in Philadelphia ein und vertiefte dort sein Wissen im Bereich der Immobilien-Wirtschaft. Während seines Studiums arbeitete er im Betrieb seines Vaters. Er kaufte marode Häuser, sanierte sie und verkaufte die Immobilien anschließend teuer als Mietshäuser weiter.

1971 übernahm er die Leitung im von seiner Großmutter gegründeten und von seinem Vater weitergeführte Familien-Unternehmen „Elizabeth Trump & Son“. Zur damaligen Zeit war Trump noch nicht politisch aktiv und bezog keine Position.

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Trumps Weg als Unternehmer

Mit der Zeit wagte sich Trump an immer größerer Bauprojekte und Investitionen. Im Jahr 1983 baute er den Trump Tower, ein Wolkenkratzer mit 58 Etagen und einer Höhe von 202 Metern im Herzen von New York.

Die Planung eines Casinos mit einer Gesamtfläche von 70.000 Quadratmetern und 42 Etagen in Atlantic City war als „achtes Weltwunder“ geplant worden, doch entpuppte sich als Millionen-Grab. Trump schloss die Großbaustelle im Jahr 2016.

Vermögen und Schulden des Unternehmers

Trotz eines geschätzten Vermögens von mehr als drei Milliarden US-Dollar und unzähligen Bauprojekten halten sich die Gerüchte um Trumps mögliche Pleiten und dubiose Geschäfte. Berichten der New York Times zufolge sollen Steuerunterlagen von Trump beweisen, dass er zwischen 1985 und 1994 etwa 1,17 Milliarden US-Dollar verloren hat.

Donald Trump: Sein politischer Weg

Donald Trumps politische Karriere begann im Jahr 1987, als er den Republikanern beitrat. Daraufhin folgte ein holpriges Hin-und-Her: 1999 erfolgte der Wechsel zur Independence Party, ehe er 2001 zu den Demokraten ging. 2009 startete er sein Comeback bei den Republikanern.

Über Kandidaturen als Gouverneur oder US-Präsident hatte Trump zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach nachgedacht, diese Pläne aber nicht weiter verfolgt. In die politische internationale Welt tauchte Donald Trump erstmals 2011 ein, als er erneut eine Präsidentschaftskandidatur für die Republikaner in Erwägung zog.

Präsidentschaftswahlen 2016

Im Juni 2015 gab er schließlich seine Kandidatur als Republikaner für die Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten im November 2016 bekannt. Er war damit der erste Kandidat einer großen Partei in den USA, der zuvor kein politisches Amt bekleidet hatte.

Sein Wahlkampf lief unter dem Motto „Make America great again“. Im Fokus standen die Stärkung der amerikanischen Wirtschaft und der Mittelschicht, sowie die Sicherheit der USA.

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Der darauffolgende Wahlkampf war geprägt von sexistischen und rassistischen Äußerungen und erreichte mit Aussagen wie „Grab them by the pussy“ einen historischen Tiefpunkt der Rhetorik. Dennoch gelang es Donald Trump, ein großes Publikum für sich zu gewinnen.

Trumps Wahlversprechen:

  • Sicherung der Grenzen
  • Stärkung der amerikanischen Wirtschaft
  • Stärkung der Mittelschicht
  • Abschaffung von Obamacare
  • Kampf gegen den Terror

Donald Trump: Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Am Ende konnte Donald Trump im Zweikampf mit der Demokratin Hillary Clinton einen hauchdünnen Wahlsieg einfahren. Bei der Auszählung der Stimmen lag Clinton zunächst mit 48,8 Prozent der Wählerstimmen vor Trump, der nur auf 46,9 Prozent kam. Aufgrund des US-Wahlsystems kam Clinton im „Electoral College“, dem Wahlleutegremium, jedoch nur auf 232 Wahlleute, Trump dagegen auf 306 Stimmen. Somit gewann Trump die Wahl zum 45. US-Präsidenten.

Die Serie an Trumps Skandalen und Provokationen riss auch nach seiner Wahl zum US-Präsidenten nicht ab. Zur Selbstverteidigung nutzte er häufig die Plattform Twitter, wo er jegliche Vorwürfe als „Fake News“ zurückwarf.

Die Russland-Affäre

Kurz nach der Präsidentschaftswahl wurde Trumps Wahlerfolg angezweifelt. Es stand die Vermutung im Raum, der neue Präsident habe sich mit dem russischen Geheimdienst eingelassen, um seiner Konkurrentin Clinton im Wahlkampf zu schaden.

Bis heute konnte die Russland-Affäre nicht aufgeklärt werden. Als Folge der Untersuchungen tauschte Trump einen großen Teil seiner Mannschaft aus, darunter auch den FBI-Direktor James B. Comey, welcher sich geweigert hatte, die Ermittlungen in der Russland-Affäre einzustellen.

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Was Donald Trump als US-Präsident umgesetzt hat

Wie in seinen Wahlversprechen angekündigt, beendete Trump die Beteiligung der USA an mehreren internationalen Vereinbarungen. Dazu zählen der Rückzug aus der transpazifischen Partnerschaft oder dem Pariser Klimaabkommen. Innenpolitisch setzte Trump eine Steuerreform durch, welche amerikanische Unternehmen entlastete.

Außerdem setzte er sich für eine bessere Strafverfolgung ein und plante den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko, um illegale Einwanderung zu stoppen. Über die mexikanische Bevölkerung sagte er, sie brächten Drogen, Kriminalität und Vergewaltiger ins Land. Seine eingereichte Klage gegen die Gesundheitsreform „Obamacare“, welche eine bezahlbare medizinische Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger der USA leisten soll, wurde abgelehnt.

Trumps größte politische Krise

Trumps größte politische Krise begann im Herbst 2018, als sich Joe Biden als möglicher Rivale für die Präsidentschaftswahl 2020 präsentierte. Ein anonymer Whistleblower erhob den Vorwurf, Trump habe in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj diesen dazu gedrängt, ihm Vorteile bei der US-Präsidentschaftswahl zu verschaffen. Die Ukraine und der Präsident hätten dafür Gegenleistungen erhalten sollen.

Konkret soll Trump Selenskyj darum gebeten haben, wegen Korruptionsvorwürfen gegen seinen Konkurrenten Biden und seinen Sohn zu ermitteln. Im September 2019 wurde gegen den aktuellen US-Präsidenten ein offizielles Amtsenthebungsverfahren eingeleitet, welches im Januar 2020 mit einem Freispruch endete.

Präsidentschaftswahlen 2020

Am 3. November 2020 stellte sich Präsident Trump zur Wiederwahl auf. Sein Konkurrent war der Demokrat, Joe Biden. Die Corona-Pandemie hatte maßgeblichen Einfluss auf Trumps Chancen zum erneuten US-Präsidenten. Während die florierende Wirtschaft in 2019 noch gute Umfragewerte versprach, brach mit Beginn der Pandemie neben dem Wirtschaftswachstum auch die Zahl seiner Wählerstimmen ein.

Schon während des Wahlkampfs verkündete Donald Trump, eine mögliche Niederlage nicht zu akzeptieren. Er beschuldigte unter anderem den US Postal Service, die Organisation der Briefwahl zu manipulieren und Wahlergebnisse zu fälschen. Doch sämtliche polarisierenden Reden, Anschuldigungen und Übertreibungen halfen nichts: Die US-Wahl 2020 ging mit einer deutlichen Mehrheit an den Demokraten Joe Biden.

Der Sturm auf das Kapitol

Trumps Klage gegen das Wahlergebnis wurde als rechtlich bedeutungslos angesehen und hinderte Biden nicht an seinem Amtsantritt. Am 6. Januar 2021, dreizehn Tage vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten, rief Trump zum Protestmarsch vor dem Weißen Haus auf. Zehntausende Unterstützende liefen beim „Save America March“ mit. An diesem Tag sollte die formale Bestätigung des Wahlsieges von Joe Biden durch den Kongress abgehandelt werden.

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Gegen 14 Uhr stürmten zahlreiche Demonstranten und Demonstrantinnen gewaltsam das Kapitol in Washington D.C. Zahlreiche Personen wurden dabei verletzt, darunter 140 Polizisten. Der Angriff wurde vom FBI als inländischer Terrorismus und von politischer Seite als Putschversuch gewertet.

Donald Trump heute

Seit seiner Niederlage ist Donald Trump zwar kein Präsident mehr, in den sozialen Netzwerken und der Politik ist er jedoch genauso aktiv wie zuvor. Seine Fans versorgt der ehemalige Präsident mit Kurznachrichten auf seiner eigenen Plattform „Truth Social“. Auf Facebook und Twitter sind die Trump-Accounts mittlerweile gesperrt worden.

Derzeit wird gegen Donald Trump aufgrund seiner wirtschaftlichen Tätigkeiten ermittelt. Dabei geht es vor allem um Immobiliengeschäfte der von ihm gegründeten „Trump Organization“. Eine zivilrechtliche Klage bezieht sich auf angeblich betrügerische und irreführende Finanzberichte des Firmenimperiums. Bei einer weiteren strafrechtlichen Ermittlung geht es um Steuerbetrug. Außerdem muss Trump seine bisher geheimgehaltene Steuererklärung nun offenlegen.

Nach seiner Niederlage bei der Präsidentschaftswahl 2020 hatte Donald Trump angekündigt, sich 2024 erneut als Kandidat der Republikaner aufstellen zu lassen.

Donald Trumps Familie

Im Jahr 1977 heiratete Donald Trump das Model Ivana Zelnicková Winklmayr aus der Tschechoslowakai. Aus ihre Ehe gehen die beiden Donald Jr. und Eric, sowie Tochter Ivanka hervor. Nach einem zwölfjährigen Rosenkrieg ging Trumps erste Ehe in die Brüche.

Nur drei Jahre nach der Scheidung heiratete er 1993 die Schauspielerin Marla Maples. Ihre Ehe hielt sechs Jahre und vergrößerte die Trump-Familie um eine weitere Tochter, Tiffany.

2005 feierte Donald Trump seine Hochzeit mit dem slowenischen Model Melania Knauss, mit der er bis heute verheiratet ist. Mit ihr zusammen hat er seinen jüngsten Sohn Barron. (Andreas Apetz)

Wie alt ist Donald Trump?
Donald Trump ist am 14. Juni 1946 geboren.

Wie viel Geld hat Donald Trump?
Das Vermögen von Ex-Präsident Donald Trump wird auf rund drei Milliarden US-Dollar geschätzt.

(Video) Torben Boergers zur FBI-Razzia beim ehemaligen US-Präsident Donald Trump am 09.08.22

Wie viel verdient Donald Trump?
Donald Trumps Jahreseinkommen lag im Jahr 2014 bei rund 362 Millionen US-Dollar. Zwischen Januar 2015 und Mai 2016 soll Trump 611 Millionen US-Dollar verdient haben. Eine Offenlegung der Finanzen Mitte 2018 deutete auf ein Einkommen von mehr als 500 Millionen US-Dollar hin.

Wie viele Kinder hat Donald Trump?
Donald Trump hat fünf Kinder aus drei verschiedenen Ehen.
Kinder mit Model Ivana Winklmayr: Donald Jr., Eric, Ivanka
Kinder mit Schauspielerin Marla Maples: Tiffany
Kinder mit Model Melania Knauss: Barron

Was macht Donald Trump jetzt?
Derzeit bereitet sich Donald J. Trump auf die Präsidentschaftswahlen 2024 vor, bei der er wieder als Kandidat für die Republikaner antreten möchte.

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Author: Tuan Roob DDS

Last Updated: 02/23/2023

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